Raab fand sich selber nicht gut

Die neue Raab-Talkshow “Absolute Mehrheit” erregte am Sonntagabend einige Gemüter. Marcus Ewald wurde zu diesem Thema befragt – in einem Interview vor der Sendung und einem Interview danach.

Vor der Erstausstrahlung standen Kritiker wie Politiker dem neuen Format eher skeptisch gegenüber, wie das Chaos auf der Gästeliste zeigte. Ob nun, nach der ersten Sendung, auch Hochkaräter in die Sendung kommen, ist nicht klar. Aber:

„Nach dieser ersten Sendung wissen die Politiker zumindest genauer, was in dieser Sendung geschieht. Es kann sein, dass sie sich nun sicherer fühlen, weil sie die Risiken besser abschätzen können.”

Diese Risikoabwägung steht aus unserer Sicht bereits fest. Denn alles in allem hat die Sendung keinen besonderen politischen Mehrwert gebracht – Raab hat die Politik eher lächerlich gemacht und sie als Soap-ähnliche Veranstaltung karikiert. Das hilft weder den Inhalten noch den Zuschauern.

Unsere Einschätzung: Raab fand sich selbst nicht gut. Es bleibt abzuwarten, wie er das Format weiter entwickelt. Doch nach dieser Premiere sind die einzigen Kandidaten, die wir hinschicken würden: Menschen mit großem Bekanntheitsdefizit und geringer politischer Verantwortung.

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