PR-Karrieren: Studieren geht über probieren

Die PR-Branche führt derzeit eine wichtige Diskussion: Was muss man mitbringen, um in der PR erfolgreich zu sein? Für media advice gilt hier: Am besten einen Master in PR.

Die Branche ist hier unterschiedlicher Meinung. Das PR-Career Center empfiehlt ein Studium der Wirtschaft oder Jura. Dies wird bekräftigt durch Tino Fritsch, seines Zeichens Pressesprecher der SGL Group. In Unternehmen werde man sonst nicht respektiert – in jedem Fall aber sei ein akademischer Abschluss Mindeststandard. Aber Bewerber mit diesem Standard gibt es wohl zu wenige: Mirko Kaminski spricht von einem Krieg um die Köpfe, der eskaliere und bei dem einige Agenturen auf der Strecke blieben, weil sie die Köpfe nicht finden, die sie brauchen. Und Oliver Jorzik weicht von der These, dass BWL und Jura Trend sei, ab. Er gibt zu bedenken, dass für verschiedene Branchen auch verschiedene fachlich-akademische Hintergründe wichtig seien. Wir glauben, dass die PR eine eigene Branche ist. Und das aus gutem Grund.

media advice ist Spezialist für Krisenkommunikation und Medientraining. Unsere Mitarbeiter brauchen drei Dinge: Genaue Kenntnis über die Kommunikation der Massenmedien, ein feines Gefühl für Sprache und ein sehr breites Allgemeinwissen. Und noch ein Viertes: Sie sollten schnell und präzise arbeiten. Letzeres lässt sich über die Abschlussnote erahnen. Aber die Abschlussnote welches Studienganges?

Wie oben erwähnt, erhitzen sich hier die Gemüter. Aber so wie ein Logistiker Logistik, ein Finanzer Finanzen oder ein Ingenieur Ingenieurwesen studieren sollte, ist für Unternehmenskommunikatoren die Unternehmenskommunikation das Studium der Wahl. Das Angebot an Programmen ist da – und auch notwendig: Die beste Ausbildung in BWL hilft herzlich wenig, wenn der Kern der Aufgabe, die Kommunikation, nur durch Abgucken beim Chef erlernt wird.

Gerade in der Krisenkommunikation brauchen wir Mitarbeiter, die selbstständig entscheiden können, ob ein bestimmtes Wort in den Massenmedien Wellen schlägt oder nicht. Wer hierfür nur gelernt hat, juristisch zu formulieren, nimmt die falsche Perspektive ein. In einer Medienwelt, wo jedes Wort für immer im digitalen Gedächtnis gespeichert wird, ist es unverzichtbar, Experten an Bord zu haben, die sich in Ihrem Studium genau damit beschäftigt haben. Die sowohl Zugriff auf eine Reihe von historischen Beispielen der Massenkommunikation haben als auch eine Strategie wissenschaftlich bewerten und sie argumentieren können.

Deshalb ganz klar die media advice-Position: Wer in der PR Erfolg haben möchte, sollte Unternehmenskommunikation nicht probieren, sondern studieren.

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